_2020 fashion appearance _ committed_ conspicious_ different_ disruptive_

_English text below_

_die Premiere Vision in Paris ist wohl eine der wichtigsten Stoffmessen Europas, wenn nicht sogar der Erde_persönlich stellt die Messe auch eine der wichtigsten Informationsquellen für modische und stoffliche Stimmungen dar_von den dort wahrgenommenen Inspirationen zehre ich die kommende Saison_in Paris bekomme das „Wording“, die Emotionen, die Inspirationen, um mit Mode gestalterisch umzugehen_

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_Mode für das Frühjahr und den Sommer 2020 ruft nach einer engagierten, auffälligen und störenden Saison_wir reißen das Gewicht der Vergangenheit herunter und konzentrieren uns auf ein Jetzt in der Zukunft_wir mischen Erfahrungen und neues Wissen_

_Mode nimmt sich die Freiheit in der Stoffauswahl verantwortungsbewusste Materialien zu verwenden_gleichzeitig arbeiten wir an neuen dynamischen Proportionen in Dekoration, Gewicht und Bewegung der Kleidung_wir befürworten Beweglichkeit, ergreifen Partei für Leichtigkeit und distanzieren uns von Wiederholungen und Wiederauflagen_

_wir setzen uns für Sexyness ein und erleichtern die Verbindungen von Kulturen mit unkonventionellen Maßnahmen_wir bevorzugen die Wirkung von Fülle, Größe, Dichte und Vielfalt_

_wir erschaffen Abweichungen vom Gewohnten und kreieren einfühlsame Unvollkommenheiten_unser Schaffen ist von Absicht mit Sinn für Humor und Verantwortung geprägt_

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_SCHLÜSSELWÖRTER MODE_

_WOHLTUENDE LEICHTIGKEIT_sich bewusst für Leichtigkeit zu entscheiden, fröhlich die Zwänge abwerfen, einen easy living Modestil wählen, der gute Laune bringt_

_BELEBENDE BEWEGLICHKEIT_wir hauchen Mode Leben ein, die sich bewegt und verleihen ihr alltägliche Mobilität_wir reagieren auf das Bedürfnis nach Wohlbefinden_Kleidung bewegt sich und formt den Körper völlig frei_

_FREUDIGE WIRKUNGSWEISE_Waren sind der Tonalität ihrer Farbigkeit entsprechend kompromisslos und haben ein großartiges Flair_Oberflächen werden bis zum Überlaufen dekoriert_ihr Griff kennzeichnet den Unterschied_

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_KEY WORDS COLOUR_

EXPRESSION_EMOTION_1 winds of freedom_2 earthly emotion_3 howling orange_4 explosive pink_5 breath of clay

OCEAN_ORGANIC _6 watery lawn_7 pool mermaid_8 bio alge_9 neptune blue_10 purple tentacle

TECHNIC_LAB_FUNCTION_11 digital grey_12 just red_13 blank zero_14 medical sun_15 skin strip

MIMIKRY_SURROGATE_16 fake crime_17 bye bye nicotine_18 margarine_19 mock navy_20 olivine replica_21 dulsory pans

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_KEY WORDS INSPIRATION_

_IMPACT_Auswirkung_ PROVOCATIVE IDENTITIES_ Provokante Identität_ RED SEDUCTION_ Rote Verführung_ ENGAGE_ Engagieren, beteiligen_ DISTURBING_  Störend_ AGILITY_ Beweglichkeit_  COMITTED_Verpflichtet_ FANTASY_Fantasie_ ENJOY_ Freude_ PROVOCANTES_ Provokationen_ ECO RESPONSIBILITY_ Verantwortung für die Umwelt_ WEIGHTLESS_ Gewichtslos_ CHANGEANT_ Verändern_ PLAYFUL_ Spielerisch_ UNENCUMBERED_ Unbelastet_ SPILL OVER_ Überschwappen

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_English text_

_the premiere vision in Paris is probably one of the most important fairs in Europe_personally, the fair also represents one of the most important sources of information for fashion and textile moods_ of the inspirations perceived there I draw the coming season_in Paris I am given the „wording“, the emotions , the inspirations to deal with fashion creatively_

_fashion for the spring and summer of 2020 calls for a committed, eye-catching and disturbing season_we tear down the weight of the past and focus on a now in the future as we mix experiences and new knowledge_

_at the same time, we are working on new dynamic proportions in the decoration, weight and movement of clothes_we advocate agility, take sides with lightness and distance ourselves from repetitions and reissues_

_we stand up for sexiness and facilitate the connection of cultures with unconventional measures_we prefer the effect of abundance, size, density and diversity_

_we create deviations from the familiar and create sensitive imperfections_ of our work is intentionally characterized by a sense of humor and responsibility_

_KEY WORDS FASHION_

_BENEFICIAL LIGHTNESS_immediate decision for ease, happy to throw off the constraints, choose an easy living fashion style that brings good mood_

_INVIGORATING AGILITY_we breathe fashion into life that moves and gives it everyday mobility_ we respond to the need for wellbeing_clothes moves and shapes the body completely_

_JOYFUL IMPACT_goods are uncompromising in terms of the tonality of their colors and have a great flair_The surfaces are decorated to overflowing _their handle is what makes the difference_

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_brainstorm_glamorous playfulness_

_as seen at the New York Fashion Week and to be continued at the London Fashion Week, streetwear inspirations decrease_it is about the principle of movement and counter movement_

_brainstorm_ny_fw_lavish fantasies_

_new york fashion week_new fashion inspirations emerging_zippy, opulent, overwhelming fashion extravagenza appearing_streetstyle inspirations decrease_it`s all about the principle of movement and counter-movement_

IMG_1981 (Bearbeitet)IMG_1982 (Bearbeitet)IMG_1983 (Bearbeitet)IMG_1978IMG_1984 (Bearbeitet)IMG_1985 (Bearbeitet)IMG_1977 (Bearbeitet)IMG_1979

_men`s wear_non academic proprtions_

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_german text below_

_streetstyle_using streetstyle inspirations is essentially about not accepting boundaries_litarally streetstyle means not being inside the building_it is the opposite_it means to stand outside the building, the institutions, the academical way of thinking, outside the regulated enviroment_

_this position gives the designer the freedom not to follow the regulations of fashion traditions or the fashion industry aswell as the market and so being able rethinking common processes and creating new ideas_the situation reminds me on a very similar circumstance, as in the impressionstic period of art, artists physically left their acadamenic buildings to go outside and follow a completely new way of painting_this rebellious step did all categories of ar,t from fine art to sculpturing_they ignored the rules of how a painting ought to be done in a academic way_

_streetstyle ignores the rules of tailored craftsmenship and distribution of garments_on this base the process of creating garments can be thought in anew way_proportions and process of workmanship can be realized and invented in a new way_

_by getting inspirations from types of garments that stand outside of the regulations of the bourgeoise system, this allows a stylistic dialogue with the persons that are exluded of this system_

_Demna Gavasalia says about nowadays fashion system that it is about inclusion, exclusion is a thought of yesterdays_this circumstance allows design a new stylistic dialogue, leaving regulated structures of thinking while going outside on the streets_

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_streetstyle_im Prinzip geht es darum, keine Grenzen zu akzeptieren_daran müssen wir uns bei der Betrachtung von streetstyle immer erinnern_es geht nicht darum ein Hoodie und eine MA-1 zu tragen_wörtlich bedeutet streetstyle, nicht im Gebäude zu sein_streetstyle beschreibt das Gegenteil_das bedeutet, außerhalb des Gebäudes zu stehen, der Institutionen, der akademischen Denkweise, außerhalb einer regulierten Umgebung_

_diese Position gibt dem Designer einerseits die Freiheit die Zwänge von Kleidertraditionen und modischer Uniformität zu verlassen und andererseits Prozesse der Modeindustrie und der Vermarktung von Mode neu zu definieren und so neue Ideen zu schaffen_die Situation erinnert mich an einen sehr ähnlichen Umstand, denn im Impressionsmus Kunst verließen Künstler ihre akadamenischen Gebäude physisch, um nach draußen zu gehen, um in einer völlig neuen Art zu malen_das betraf alle Sparten der Kunst, von der bildenden Kunst bis zur Bildhauerei_sie ignorierten die Regeln, wie ein Bild auf akademische Weise gemacht werden sollte_

_streetstyle ignoriert die Regeln von Traditionen maßgeschneiderter Handwerkskunst bis hin zur Vermarktung von Kleidungsstücken_auf dieser Basis kann der Prozess der Erstellung von Kleidungsstücken auf eine neue Art und Weise gedacht werden_Proportionen und der Verarbeitungsprozess kann so auf eine neue Weise realisiert und erfunden werden_

_die Inspiration von Kleidungsstücken, die außerhalb der Vorschriften des bourgeoisen Kleidersystems stehen, ermöglicht einen stilistischen Dialog mit den Personen, die von diesem System ausgeschlossen sind_

_Demna Gavasalia sagt über das heutige Modesystem, dass es um Inklusion geht_Ausgrenzung ist ein Gedanke von gestern_dieser Umstand ermöglicht die Gestaltung eines neuen stilistischen Dialogs, der etablierte Denkstrukturen hinter sich lässt, während er das Gebäude verlässt und auf die Straße geht_

_Die Formel der Mode_III_Variablen_

-english text below_

Aus diesen Grundlagen entwickelt sich direkt die Formel der Mode. Zunächst möchte ich die Größen der Formel erläutern.

Die Basis der Formel ist das Treffen von Balancen in der Kleiderselektion. In diesem Zusammenhang möchte ich die Frage nach der Entschiedenheit in der modischen Kleiderselektion stellen. Wann wird ein Look „Athleisure“? Per Definitionem wenn mehr als zwei Kleidungstücke eines Looks, Schuhe und Accessoires nicht eingerechnet, aus der Welt des aktiven Sports stammen. Ist nur ein Kleidungsstück aus der Welt des aktiven Sports, so sprechen wir von „Casual“. Dieses simple Beispiel zeigt sehr genau, was mit der „Balance“ gemeint ist. Die Balance drückt den Punkt aus, ab welchem eine Stilaussage deutlich, verschwommen, oder missverständlich wird. Das immer wieder neue austarieren von Balancen ist ein wichtiges Rezept für die Weiterentwicklung und Neuinterpretation von Mode. In diesem Zusammenhang noch ein weiteres Beispiel. Es gibt Jackentypen, die stehen für den Inbegriff von jugendlicher Rebellion. Dazu gehören die Perfecto- Motorradjacke für den Rocker in uns und die MA-1 Fliegerjacke. Besonders die MA-1 Fliegerjacke hat in ihrer Geschichte des modischen Sozialisation schon sehr viele Facetten durchlaufen. Je nach Verschiebung von Balancen in einem Look, entstehen unterschiedlichste Bilder, die mit ungebleichter Jeans und Poloshirt zum klassischen Skinhead tendieren, mit Sweatpant und T- Shirt den Träger zum wilden Tänzer auf Acid- House- Parties der späten achtziger und frühen neunziger Jahre werden lassen. Die Basis bleibt dabei derselbe Kleidertyp.

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Vetements_Archives

Diese Balancen lassen sich mit allen Kleidertypen der Modegeschichte, von der Toga, über den Trenchcoat, bis hin zum Kleinen Schwarzen durchspielen. Gleiches kann man auch Farbaussagen, Stoffmustern und Printmotiven, Texturen und Strukturen, Proportionen und Silhouetten machen.

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Ein weitere wichtige Größe ist die beabsichtigte Botschaft in der Kleiderselektion. Um beim oben erwähnten „Athleisure“- Beispiel zu bleiben, könnte der Look zum einen sehr gepflegt und konservativ gedacht sein, zum anderen aber sexy und die Blicke der Umwelt herausfordernd gedacht werden. Bei beiden zugegeben sehr verkürzt dargestellten Stereotypen geht es um die Verlängerung des „Ich“. Wie will ich wahrgenommen werden, welche Werte verkörpere ich, was gebe ich von mir preis? Bei Modelabels müsste diese Variable mit Größen der Außenwirkung, der Firmenbotschaft, dem Storytelling, oder der Marketingstrategie ersetzt werden.

Daraus ergibt sich folgende Formel:

“ die Balance der Selektion der Kleidertypen (Farbigkeiten) (Musterungen) (Texturen) (Proportionen und Silhouetten) in Relation zur beabsichtigten Verlängerung des Ich (Storytelling) (Botschaft)“.

Spielt damit :-).

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III The formula of Mode_Variables:

From these basics, the formula of fashion develops directly. First I would like to explain the ingedients of the formula.

The basis of the formula is the meeting of balances in the clothing selection. In this context, I would like to ask the question of the decisiveness in the fashionable clothes selection. When will a look become „athleisure“? By definition, if more than two pieces of clothing of a look, not including shoes and accessories, come from the world of active sports. Is just a piece of clothing from the world of active sports, so we speak of „casual“. This simple example shows exactly what is meant by „balance“. The balance expresses the point from which a style statement becomes clear, blurry, or misleading. The always new definition of balances is an important recipe for the further development and reinterpretation of fashion. In this context another example. There are jacket types that stand for the epitome of youthful rebellion. These include the „Perfecto“ motorcycle jacket for the „Rocker“ in us and the „MA-„1 flight jacket. Especially the „MA-1“ flight jacket has gone through many facets in its history of fashionable socialization. Depending on the shift in balance in one look, the most varied images, which tend to be classic skinheads with unbleached jeans and a polo shirt, turn the wearer into a wild dancer at acid house parties in the late eighties and early nineties with a sweatpant and t-shirt. The base remains the same type of clothing.

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These balances can be played with all types of clothing in fashion history, from the toga, to the trench coat, to the little black dress. The same can be said for color statements, fabric patterns and print motifs, textures and structures, proportions and silhouettes.

Another important size is the intended message in the clothing selection. To stay with the above-mentioned „atleisure“ example, the look could be very well-groomed and conservatively respected on one hand, but sexy and the glances of other persons in the environment could be thought provocatively on the other. Both of the stereotypes, which are admittedly very shortened, deal with the extension of the „Ego“. How do I want to be perceived, which values do I embody, what do I reveal about myself? For fashion labels, this variable would have to be replaced by outward appearance, company message, storytelling, or marketing strategy.

This results in the following formula:

„the balance of the selection of garment types (or textures) (or proportions and silhouettes) in relation to the intended extension of the Ego (or storytelling…)“.

Go, play with it :-).

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_brainstorm_couture defilès_

_Claire Waight Keller approches for Givenchy Couture the most modern approach to the collection_to create a modern attitude street wear influences are mixed perfectly with the heritage of the house Givenchy_

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_in my perception John Galliano shows for Maison Margial  the way to camouflage oneself in the decomposition of unstoppable consumption and the tsunami of visual information crashing down on all of us_

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_lavishly sumptous flower inspiratios at Maison Valentino_Couture in a very clssical way_still beautiful_

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